| Fett ist nicht gleich Fett |
| Geschrieben von Sandra Therwer | |
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Voll im Trend liegt Rapsöl. Aber auch Olivenöl ist immer noch angesagt. Davon essen die Bewohner der Länder rund um das Mittelmeer besonders viel. Statistiker sehen hier einen Zusammenhang: Südeuropäer sterben seltener an Herzinfarkt als Mittel- und Nordeuropäer. Die Theorie: Die einfach ungesättigten Fettsäuren aus dem Raps- und Olivenöl schützen vor Herzinfarkt. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus Pflanzenölen hatten vor etwa zwanzig Jahren denselben Ruf. Distelöl, das besonders viel von der lebenswichtigen Linolsäure enthält, wurde damals sehr empfohlen. Mittlerweile besteht jedoch der Verdacht, dass zuviel Linolsäure genau das Gegenteil bewirkt und dem Herz schadet. Der Grund: Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind sehr reaktionsfreudig. Wenn nicht genug Antioxidantien (z.B. Vitamin E) vorhanden sind -und das ist bei einer zu hohen Aufnahme von mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Regel der Fall-, werden sie im Körper von Sauerstoff oxidiert und können Körperzellen angreifen. Die gesättigten Fettsäuren hingegen sind gar nicht so schlecht wie häufig behauptet wird. Diese kommen vor allem in Fleisch und Milchprodukten, aber auch in Palmkern- und Kokosfett vor. Wir essen nur oft viel zu viel davon. Wenn Sie Fett und Öl verwenden, z.B. beim Braten oder für den Salat, wechseln Sie doch öfters mal. Das bringt Abwechslung in die Küche und schmeckt auch viel besser. Ganz nebenbei ist es auch gesünder. Verwenden Sie zum Braten Öle anstelle fester Fette. Olivenöl, Rapsöl und Erdnussöl sind ausreichend hitzebeständig. In Salaten schmecken Nussöle oder Kürbiskernöl besonders delikat. |
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| Letzte Aktualisierung ( 24.05.2007 ) |
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