| Brauchen Sportler Spezialprodukte? |
| Geschrieben von Sandra Therwer | |
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Unsere Muskeln brauchen Kohlenhydrate. Diese werden im Körper umgebaut und als Glykogen in den Muskeln gespeichert. Bei Bedarf steht dieses den Muskeln direkt als Energie zur Verfügung. Dies funktioniert jedoch nur mit komplexen Kohlenhydraten. Einfache Kohlenhydrate (wie Zucker in Energieriegeln und Traubenzucker) bringen dem Körper nur sehr kurzfristig Energie. Nach einem kurzen Energieschub kommt es zu einem Energieabfall. Sinnvoller ist es demnach die Glykogenreserven mit Hilfe von komplexen Kohlenhydraten aus Reis- und Kartoffelgerichten, Teigwaren und Getreidemahlzeiten aufzufüllen. Das liefert langfristig Energie. Eiweiß ist ein wichtiger Aufbaustoff für unsere Muskeln. Mit der Ernährung nehmen wir jedoch genug Eiweiß auf. Dies gilt nicht nur für diejenigen, deren Ernährung durch Fleisch und Wurst besonders eiweißlastig ist, sondern auch für Vegetarier. Zu viel aufgenommenes Eiweiß bildet übrigens keine Muskeln, sondern belastet den Stoffwechsel. Zusätzliche Präparate sind völlig überflüssig. Gute Eiweißquellen sind: Milch und Milchprodukte, mageres Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Vollkorngetreide. Wer Sport treibt, schwitzt viel. Der Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust muss ausgeglichen werden. Isotonische Getränke enthalten angeblich den optimalen Mix. Diese Produkte halten allerdings nicht alle was sie versprechen. Billiger und genauso gut sind Fruchtschorlen aus einem Viertel ungesüßten Fruchtsaft und drei Vierteln Mineralwasser. Alles in allem gilt: Spezialprodukte sind überflüssig. Sinnvoll ist es jedoch, darauf zu achten, was man isst und trinkt, denn das kann die Leistung tatsächlich beeinflussen. Es gibt aber auch Ausnahmen, bei denen spezielle Präparate Sinn machen: Die rund 6.000 bis 12.000 Kalorien, die ein Fahrer bei der Tour de France am Tag braucht, können über die normale Nahrung unmöglich aufgenommen werden. |
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| Letzte Aktualisierung ( 25.01.2007 ) |
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