| Kochsalz und Bluthochdruck |
| Geschrieben von Sandra Therwer | |
Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor? Sie sitzen am schön gedeckten Tisch, freuen sich auf ein gutes Essen und stellen fest, es schmeckt fade. Ein Griff zum Salzstreuer könnte das Essen im Nu verbessern. Doch Ihr schlechtes Gewissen meldet sich: "Zuviel Salz ist ungesund." Aber warum eigentlich? Vor zuviel Salz wird gewarnt, seit bekannt ist, dass Salz bei entsprechend veranlagten Menschen zur Entstehung von Bluthochdruck beitragen kann. Nicht jeder, der gerne und häufig stark Gesalzenes isst, bekommt jedoch hohen Blutdruck. Auch kann ein hoher Salzkonsum allein keinen Bluthochdruck auslösen. Sicher ist, dass mehrere Faktoren zusammenkommen müssen. Dazu zählen neben dem Salzkonsum: Veranlagung, Alter, Ernährungsgewohnheiten, Alkoholkonsum und Bewegung. Wie hoher Blutdruck genau entsteht, weiss man jedoch bis heute nicht. Bei manchen Hochdruckpatienten kann eine salzarme Ernährung den Blutdruck senken. Die Empfehlung den Salzkonsum einzuschränken, ist daher für Patienten und Bluthochdruckgefährdete sinnvoll. Auch wenn nicht alle davon profitieren. Eine allgemeine Kochsalzeinschränkung für die ganze Bevölkerung kann daraus jedoch nicht abgeleitet werden. Manche Wissenschaftler befürchten mittlerweile sogar, dass die allgemeine Empfehlung, Salz zu sparen, auch Schaden anrichten kann. Vor allem bei älteren Menschen, die zu wenig Salz essen, könne es zu einer Verschlechterung der geistigen Fähigkeiten kommen. Diese Gefahr dürfte allerdings recht gering sein. Denn auch bei vollständigem Verzicht auf das Salzen erhalten wir genügend Salz durch Brot, Schinken, Käse, Wurst, Fertiggerichte und Knabberartikel. Wenn Sie weder Bluthochdruck haben, noch bluthochdruckgefährdet sind, müssen Sie auf das Salz in der Suppe nicht verzichten. Trotzdem ist Salz häufig überflüssig. Seine Fähigkeit, den Eigengeschmack der Lebensmittel zu verstärken, ist nur notwendig, um Mängel auszugleichen. Wenn Sie Ihre Suppe aus frischem Gemüse zubereiten und schonend garen, bleibt der Eigengeschmack der Zutaten weitgehend erhalten. Sie werden feststellen, dass die Suppe dann auch mit wenig Salz schmeckt. |
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| Letzte Aktualisierung ( 28.08.2007 ) |
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Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor? Sie sitzen am schön gedeckten Tisch, freuen sich auf ein gutes Essen und stellen fest, es schmeckt fade. Ein Griff zum Salzstreuer könnte das Essen im Nu verbessern. Doch Ihr schlechtes Gewissen meldet sich: "Zuviel Salz ist ungesund." Aber warum eigentlich?