| Gläschen oder Selbstgekochtes? |
| Geschrieben von Sandra Therwer | |
Mit Sicherheit wollen auch Sie nur das Beste für Ihr Kind. In den ersten vier bis sechs Lebensmonaten ist es noch einfach: Ihr Baby ist mit Muttermilch bestens versorgt und wenn Stillen nicht möglich ist mit einem Ersatzprodukt. Dann braucht es jedoch seinen ersten Brei. Ob Gläschen oder Selbstgekochtes ist eine schwierige Frage. Beides hat Vor- und Nachteile.Selbstgekochte Babynahrung ist preisgünstiger, enthält oft mehr natürliche Vitamine und ist auch ohne überflüssige Zusätze wie Salz, Gewürze und Zucker kräftiger im Geschmack. Zudem bleibt der Originalgeschmack der Lebensmittel erhalten – kein unbedeutender Punkt, wenn es später darum geht, von Brei auf feste Kost umzustellen. Nachteile: Die Herstellung ist aufwendig und Sie wissen nicht, wieviel Schadstoffe im Brei stecken. Gläschen sind hingegen schnell zubereitet und ihr Schadstoff- und Nitratgehalt ist dank besonderer Kontrollen sehr gering. Nachteile: Nach mehrmaligem Kochen und abschließendem Sterilisieren sind die Zutaten nicht mehr frisch. Oft gehen Vitamine verloren, die anschließend teilweise künstlich wieder zugesetzt werden. Das Abwägen der jeweiligen Vor- und Nachteile und die Entscheidung, was für Ihr Kind das Beste ist, bleibt Ihnen selbst überlassen. Je nachdem, wie Sie sich entscheiden, sollten Sie jedoch verschiedene Punkte beachten: Entscheiden Sie sich dafür, Ihrem Baby selbst zu kochen, sollten Sie sich an spezielle Rezepte für Babynahrung halten, um eine optimale Zusammenstellung an Nährstoffen zu erreichen. Die Zutaten sollten möglichst frisch sein und aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Letztere enthalten in der Regel weniger Schadstoffe als konventionelle Lebensmittel. Achten Sie auch auf eine schonende Zubereitung, damit so wenig Vitamine wie möglich verloren gehen. Entscheiden Sie sich für die Gläschen, sollten Sie darauf achten, Gläschen ohne Zusatz von Salz, Gewürzen oder Zucker zu kaufen und einfache Gerichte mit wenigen Zutaten – wie sie auch für die Selbstzubereitung empfohlen werden – raffinierten Kreationen vorziehen. Das verringert die Gefahr der Bildung von Allergien erheblich. |
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| Letzte Aktualisierung ( 25.09.2007 ) |
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Mit Sicherheit wollen auch Sie nur das Beste für Ihr Kind. In den ersten vier bis sechs Lebensmonaten ist es noch einfach: Ihr Baby ist mit Muttermilch bestens versorgt und wenn Stillen nicht möglich ist mit einem Ersatzprodukt. Dann braucht es jedoch seinen ersten Brei. Ob Gläschen oder Selbstgekochtes ist eine schwierige Frage. Beides hat Vor- und Nachteile.