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Aktuelles
New York will Transfettsäuren verbieten
Geschrieben von Sandra Therwer   
 Gesundheitswächter in New York wollen Transfettsäuren verbieten. In den rund 24.600 Speiselokalen der US-Metropole sollen künftig keine Lebensmittel mit künstlichen Transfettsäuren mehr angeboten werden. Das Problem: Die Transfettsäuren stecken in praktisch allen Fast-Food-Speisen wie Hamburgern, Fritten und Donuts. Künstliche Transfettsäuren entstehen bei der industriellen Fetthärtung sowie bei der Erhitzung bestimmter Fette. Ein überhöhter Konsum solcher Fettsäuren kann zu einem erhöhten Cholesterinspiegel, zu Arterienverkalkung und damit zu einem erhöhten Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko führen. Mehr zu dem geplanten Verbot lesen Sie in Spiegel-Online. Mehr zu Transfettsäuren im Artikel "Margarine gesünder als Butter? ".
Letzte Aktualisierung ( 25.01.2007 )
 
Laufstegverbot für magere Models
Geschrieben von Sandra Therwer   
 Zu magere Models dürfen an der Madrider Modenschau „Pasarela Cibeles“ nicht mehr teilnehmen. Eine Empfehlung des spanischen Parlaments und anhaltende Proteste der Verbraucherverbände haben zu diesem Beschluss geführt. Die Bilder zu dünner Models prägen falsche Schönheitsideale und können dadurch Krankheiten wie Magersucht und Bulimie fördern. Mannequins mit einem Body-Mass-Index (BMI) unter 18 sollen deshalb künftig den Laufsteg in Madrid nicht mehr betreten. Das bedeutet, dass etwa jedes dritte Fotomodell vom letzten Jahr bei der diesjährigen Madrider Modewoche nicht dabei sein wird. Quelle: www.tagesschau.de. Models und andere Untergewichtige finden hilfreiche Tipps und Informationen zum gesunden Zunehmen beim aid-infodienst in der Rubrik Ernährungsinfos für Untergewichtige. (Bildquelle: www.tagesschau.de)
Letzte Aktualisierung ( 18.09.2006 )
 
Genmanipulierter Reis - nun auch in Europa
Geschrieben von Sandra Therwer   
 Die europäische Vereinigung von Rice Millers hat in 33 von 162 genommenen Proben illegalen Gen-Reis gefunden. Es handelt sich um den so genannten LLRice 601 der Bayer AG, der bereits im August in den USA in handelsüblichen Reis gefunden wurde (vgl. "Genmanipulierter Reis in den USA "). Alle positiv getesteten Lieferungen wurden bereits vom Markt zurückgerufen oder im Vorfeld zurückgehalten. Auch in Deutschland soll Gen-Reis in den Handel gelangt sein. Dies meldet Greenpeace in einer Presseinformation vom 11. September 2006. Am 14. September 2006 meldet Ökotest, dass auch das Stuttgarter Landwirtschaftsministerium Gen-Reis entdeckt hat. In Rotterdam wird eine Schiffsladung mit 20.000 Tonnen US-Reis festgehalten, von dem bisher drei Proben positive Testergebnisse zeigten. Lesen Sie auch die Pressenachricht von der europäischen Kommission auf deutsch oder englisch (ausführlicher).
Letzte Aktualisierung ( 25.01.2007 )
 
Kürbisse gegen böse Geister
Geschrieben von Sandra Therwer   
 Am Abend vor Heiligabend, dem 31. Oktober, ist es wieder soweit. Kürbislaternen mit einem dämonischen Gesicht sollen böse Geister erschrecken und vertreiben. "All Hallows Eve", kurz Halloween, ist ein altes angelsächsisches Fest. Die Seelen der Verstorbenen, die an diesem Tag zurückkehren sollen, werden mit Verkleidungen, Fratzen und Feuer vertrieben. Doch Kürbisse verjagen nicht nur böse Geister, sie sind auch reich an Kalium und Beta-Carotin. Aus Beta-Carotin bildet der Körper Vitamin A, das die Abwehrkräfte stärkt und für die Zellerneuerung unserer Schleimhäute sorgt. Was liegt also näher, als den Kürbis vielfältig zu nutzen? Aus der Schale lassen sich tolle Laternen basteln, der Inhalt schmeckt als Suppe, süß-sauer zubereitet oder als Marmelade. Alles rund um den Kürbis finden Sie im Verbraucherportal www.was-wir-essen.de .
Letzte Aktualisierung ( 25.01.2007 )
 
foodwatch gewinnt Prozess um Uran in Mineralwasser
Geschrieben von Sandra Therwer   
 Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hatte im Mai 2005 eine Auswertung von 1.530 Mineralwässer auf deren Urangehalt untersucht und die Ergebnisse hier veröffentlicht. Nur 34 Proben enthielten mehr Uran als den von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Höchstwert von 15 Mikrogramm pro Liter. Das Bfr empfiehlt jedoch für Mineralwässer mit dem Produktvermerk "Geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung" nur eine maximale Belastung von zwei Mikrogramm Uran pro Liter. Dieses Kriterium erfüllten bundesweit nur 44 Prozent der untersuchten Wasserproben.

Im August 2006 wandte sich die Verbraucherorganisation Foodwatch mit Fragen zur Uranbelastung von Mineralwasserquellen an die zuständigen Ministerien. Das Ministerium für Gesundheit und Soziales aus Sachsen-Anhalt verweigerte jegliche Informationen zu den Uranbelastungen von Mineralwasserquellen. Daraufhin hat foodwatch das Gesundheitsministerium von Sachsen-Anhalt verklagt. Mit Erfolg: Informationen über den Urangehalt von Mineralwasser müssen veröffentlicht werden. Der Prozess verdeutlicht die Defizite im deutschen Verbraucherrecht. Mehr dazu auf der Internetseite von Foodwatch unter der Rubrik "Mineralwasser ".
Letzte Aktualisierung ( 25.01.2007 )
 
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